Niedersachsen dreht auf!

Überblick – vier Förderlinien

A. Kulturelle Veranstaltungen

Gefördert werden Ausgaben für Solo-Selbständige oder Zusammenschlüsse von Solo-Selbständigen (z.B. Freie Theatergruppen, Bands, Ensembles etc.), aber auch Ausgaben für Techniker, Grafiker, Bühnenbauer, Pädagogen, Stagehands etc. (einschl. Nebenkosten und Spesen) mit bis zu 100 %. Antragsteller ist die auszuführende Kultureinrichtung. Ein einzelner Antragsteller kann bis zu drei Anträge stellen mit einer Gesamtantragshöhe bis max. 30.000 €.

B. Kulturelle Bildung

Auch Einrichtungen der Kulturellen Bildung können Anträge stellen. Ebenfalls wie bei Förderlinie A werden hier Ausgaben für Solo-Selbständige gefördert, jedoch mit einer Förderquote von bis zu 60 %. Musikschulen, Kunstschulen u.ä. beantragen die Förderung bei der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Einrichtungen der Erwachsenenbildung bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB).

C. Innovative Projekte

Gefördert werden Projekte aller Kultursparten, „die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen“. Nur Neuproduktionen können berücksichtigt werden, Wiederholungen oder Wiederaufnahmen sind ausgeschlossen. Förderfähige Kosten sind hier neben Honoraren auch Sachkosten. Die Förderquote liegt bei max. 90 %. Anträge mit einem Förderbedarf bis 7.999 € sind bei der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz zu stellen, ab 8.000 € bis 30.000 € beim MWK.

D. Projektförderung nichtöffentlicher Bereich

Diese Förderlinie wird ausschließlich vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur bearbeitet und richtet sich an Künstler, die bei nichtöffentlichen Veranstaltungen mitwirken (z.B. Künstler und Musikbands, die bei privaten Feiern auftreten).